Die Algorand Foundation, die Organisation hinter dem Algorand (ALGO)-Netzwerk, entlässt ein Viertel ihrer Belegschaft. Diese Maßnahme, die am Mittwoch angekündigt wurde, fällt mit einem Wechsel an der technologischen Spitze des Unternehmens zusammen.
Bleib immer auf dem Laufenden über die neuesten Krypto-News – folge uns auf X
Kurz zusammengefasst
Die Stiftung bezeichnet die Entscheidung als „unglaublich schwer“ und betont, dass sie „nicht leichtfertig“ getroffen wurde. Als Grund nennt die Organisation das „unsichere globale makroökonomische Klima und den breiteren Abschwung auf den Kryptomärkten“.
Mit einem kleineren Team will die Stiftung ihre Ressourcen besser auf langfristige Ziele ausrichten.
Neben den Entlassungen gibt es auch einen Führungswechsel. Bruno Martins, zuvor Chefarchitekt, wurde zum interimistischen Chief Technology Officer (CTO) ernannt. Er folgt auf Nik Bougalis, der die Stiftung verlässt.
Bougalis äußerte sich bei seinem Abschied lobend über seinen ehemaligen Arbeitgeber.
Die Entlassungen bei Algorand sind kein Einzelfall. Stellenabbau ist in der Kryptoindustrie in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und fallender Kurse ein bekanntes Phänomen. Auch der Datenanbieter Messari kündigte kürzlich Entlassungen an.
Während des Marktabschwungs im Jahr 2022 handelten große Akteure wie Coinbase und Gemini ähnlich. Coinbase entließ damals etwa 18 Prozent seiner Belegschaft, Gemini rund zehn Prozent.
Trotz der Einsparungen arbeitet die Algorand Foundation weiter an neuen Projekten. Geplant sind unter anderem ein großes Update der Entwickler-Software (AlgoKit) sowie die Einführung einer neuen digitalen Wallet, der Rocca Wallet.
Zudem bleibt der Fokus auf einer verbesserten Absicherung gegen zukünftige Bedrohungen, etwa durch Quantencomputer.
Het bericht Algorand streicht 25 % der Belegschaft, neuer CTO ernannt verscheen eerst op Crypto Insiders.


